Mobilitätsinfrastruktur
Die Mobilitätsinfrastruktur im Tech Cluster Zug ist darauf ausgelegt, unterschiedliche Verkehrsströme gezielt zu lenken und funktional miteinander zu verknüpfen. Dabei stehen insbesondere die Erschliessung des Areals, die Organisation der Verkehrsflüsse sowie die Integration verschiedener Nutzungsanforderungen im Fokus. Ein zentrales Element ist der Mobility Hub Zug Nord, der als infrastruktureller Ankunfts- und Umsteigepunkt konzipiert ist. Seine Lage nahe der Autobahn ermöglicht eine direkte Zuführung des motorisierten Verkehrs, ohne das umliegende Strassennetz zusätzlich zu belasten. Gleichzeitig schafft der Hub die baulichen Voraussetzungen für kurze Wege und effiziente Umstiege innerhalb des Areals.
Die Flächen rund um den Mobility Hub wurden so gestaltet, dass unterschiedliche Mobilitätsangebote gebündelt angeordnet werden können. Dazu zählen unter anderem Abstellanlagen für Velos, Standorte für Sharing-Angebote sowie Flächen, die eine zukünftige Integration zusätzlicher ÖV-Angebote ermöglichen.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die interne Verkehrsführung auf dem Areal. Eine interne Verkehrsführung auf dem Areal stellt sicher, dass Lieferverkehr und Produktionslogistik effizient abgewickelt werden können. Gleichzeitig stellt sie sicher, dass sich diese Verkehrsströme kontrolliert mit den Fussgängerbereichen koordinieren lassen – eine besondere Herausforderung in einem verdichteten, gemischt genutzten Areal. Auch die Parkierungs- und Ladeinfrastruktur ist integraler Bestandteil des Gesamtkonzepts. Die Parkflächen sind so ausgelegt, dass sie schrittweise an zukünftige Anforderungen angepasst werden können. Dazu gehört insbesondere die Vorbereitung für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.
Ergänzend dazu wurden die baulichen Voraussetzungen geschaffen, um neue Technologien und Entwicklungen in der Mobilität künftig integrieren zu können – etwa im Bereich der Energieverwendung und -speicherung.