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Das Mobilitätskonzept des Tech Cluster Zug verfolgt ein klares Ziel: Verkehr intelligent lenken, Ressourcen effizient nutzen und die Stadt Zug nachhaltig entlasten. Im Fokus stehen multimodale Angebote, kurze Wege auf dem Areal und eine konsequente Reduktion des motorisierten Individualverkehrs.

Mit dem Tech Cluster Zug entsteht ein lebendiges Arbeits- und Innovationsumfeld mit mehreren tausend Arbeitsplätzen. Ein Grossteil der Mitarbeitenden wird auch künftig aus den umliegenden Kantonen pendeln. Umso wichtiger ist ein durchdachtes Mobilitätskonzept, das funktional, effizient und auf die Stadt abgestimmt ist.

Ein zentrales Element bildet der Mobility Hub Zug Nord. Ziel ist es, den motorisierten Individualverkehr möglichst früh – in unmittelbarer Nähe zur Autobahn – abzufangen und nicht bis ins Quartier weiterzuführen. Dadurch werden bestehende Strassen und Verkehrsknoten gezielt entlastet. Der Mobility Hub fungiert gleichzeitig als Mobilitätsdrehscheibe: Hier wird der Umstieg vom Auto auf stadtverträgliche Verkehrsmittel wie den öffentlichen Verkehr, Velos oder Sharing-Angebote ermöglicht. So können Wege innerhalb der Stadt effizient, flexibel und ressourcenschonend zurückgelegt werden.

Ein breites Spektrum an Sharing-Angeboten steht sowohl den Mitarbeitenden auf dem Areal als auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Dies stärkt nicht nur die Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel, sondern fördert auch die Mobilitätswende im Quartier. Begleitend dazu setzen alle ansässigen Unternehmen auf eigene Mobilitätskonzepte mit gezielten Anreizen zur Reduktion des motorisierten Individualverkehrs.  Parkplätze werden bewusst kostenpflichtig angeboten, um Anreize für alternative Verkehrsmittel zu schaffen.

Parallel dazu investiert der Tech Cluster Zug gezielt in den Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Förderung der Elektromobilität. Damit wird ein weiterer Beitrag zur Reduktion von Emissionen und zur nachhaltigen Energieverwendung geleistet. Eine besondere Herausforderung stellt die Integration von Logistik- und Lieferverkehr dar. Aufgrund der Produktionsnutzungen auf dem Areal müssen auch Lastwagen in das Gesamtkonzept integriert werden – verträglich für ein urbanes Umfeld und abgestimmt auf Fussgänger- und Aufenthaltszonen.

Der Mobility Hub Zug Nord bildet das Herzstück des Mobilitätskonzepts. Er dient als Umsteigepunkt zwischen Auto, öffentlichem Verkehr und Langsamverkehr. Die gezielte Lage nahe der Autobahn ermöglicht es, den Verkehr früh abzufangen und das umliegende Strassennetz zu entlasten. Der Bereich rund um den Hub wurde zudem so konzipiert, dass bei Bedarf künftig eine Bushaltestelle integriert werden kann – als mögliche Ergänzung zur weiteren Stärkung des öffentlichen Verkehrs.

Nutzende können flexibel zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln wählen: vom Mietvelo über Carsharing bis hin zum öffentlichen Verkehr. Diese Angebote stehen nicht nur den Unternehmen auf dem Areal zur Verfügung, sondern auch der umliegenden Nachbarschaft – ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Quartiers.

Das Areal ist konsequent auf Elektromobilität ausgerichtet: Schnellladestationen, Ladepunkte für Autos und E‑Velos sowie die Vorbereitung aller Parkplätze für eine spätere Nachrüstung schaffen die Grundlage für eine breite Nutzung. In Kombination mit dem Ausbau von Photovoltaikanlagen wird langfristig auch das bidirektionale Laden unterstützt – dabei können Elektroautos nicht nur Strom beziehen, sondern bei Bedarf auch wieder ins Netz zurückspeisen und so zur Stabilisierung der Stromversorgung beitragen.

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