Claudio Sigrist übernimmt die Leitung Bau & Entwicklung
Sie übernehmen die Leitung Bau & Entwicklung in einer spannenden Phase des Tech Cluster Zug. Was reizt Sie an dieser Aufgabe besonders?
Mich reizt die Möglichkeit, an einem Ort mitzuwirken, an dem Zukunft nicht nur diskutiert, sondern konkret gestaltet wird. Der Tech Cluster Zug verbindet Innovation, Unternehmertum, Bildung und Nachhaltigkeit auf eine Art und Weise, die in dieser Form selten ist. Besonders fasziniert mich, dass hier etwas entsteht, das weit über Gebäude und Infrastruktur hinausgeht: ein Ort, der Menschen, Ideen und Chancen zusammenbringt. Daran aktiv mitzuwirken, empfinde ich als grosse Motivation und zugleich als Privileg.
Sie haben bereits Grossprojekte mit hoher technischer und organisatorischer Komplexität verantwortet. Welche Erfahrungen möchten Sie nun in den Tech Cluster Zug einbringen?
Komplexe Projekte haben mich gelehrt, dass erfolgreiche Entwicklung immer eine Kombination aus strategischer Klarheit, verlässlicher Zusammenarbeit und Ausdauer ist. Ich möchte meine Erfahrung darin einbringen, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen, anspruchsvolle Vorhaben zielgerichtet umzusetzen und auch in herausfordernden Situationen den Blick auf das grosse Ganze zu behalten. Gleichzeitig bringe ich eine grosse Begeisterung für Orte mit, die Innovation ermöglichen und langfristig Wirkung entfalten.
Was macht den Tech Cluster Zug aus Ihrer Sicht zu einem besonderen Entwicklungsstandort?
Der Tech Cluster Zug hat eine klare Identität. Hier treffen internationale Innovationskraft, regionale Verwurzelung und ein gemeinsames Zukunftsverständnis aufeinander. Mich beeindruckt insbesondere die Nähe zwischen Unternehmen, Forschung, Bildung und Talenten. Daraus entsteht ein Ökosystem, das Entwicklungen beschleunigt und neue Perspektiven eröffnet. Genau solche Orte werden künftig eine entscheidende Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Regionen spielen.
Welche Chancen sehen Sie für die Weiterentwicklung des Areals in den kommenden Jahren?
Ich sehe die Chance, den Tech Cluster Zug als einen der führenden Innovationsstandorte der Schweiz weiter zu etablieren. Die Anforderungen an Arbeits-, Forschungs- und Lebensräume verändern sich rasant. Daraus ergeben sich spannende Möglichkeiten, neue Formen der Zusammenarbeit, der Wissensvermittlung und des Austauschs zu fördern. Wenn wir es schaffen, Innovation, Nachhaltigkeit und Aufenthaltsqualität konsequent zusammenzudenken, entsteht ein Ort mit Ausstrahlung weit über die Region hinaus.
Der Tech Cluster Zug vereint Unternehmen, Forschung, Innovation und Bildung an einem Ort. Warum sind solche Ökosysteme heute wichtig?
Die grossen Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nicht isoliert lösen. Innovation entsteht dort, wo unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen und voneinander lernen. Solche Ökosysteme schaffen genau diese Voraussetzungen. Sie fördern den Wissensaustausch, verkürzen Wege und ermöglichen Kooperationen, die sonst nicht entstehen würden. Für mich sind sie deshalb ein wesentlicher Schlüssel, um Fortschritt schneller und nachhaltiger zu gestalten.
Was zeichnet aus Ihrer Sicht erfolgreiche Arealentwicklung aus?
Erfolgreiche Arealentwicklung beginnt mit einer starken Vision und endet nicht mit der Fertigstellung eines Gebäudes. Sie schafft Orte, die Identität stiften, Begegnungen ermöglichen und langfristig einen Mehrwert für Menschen und Unternehmen bieten. Gute Arealentwicklung denkt deshalb immer über den baulichen Aspekt hinaus. Sie verbindet wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Ziele zu einem stimmigen Ganzen.
Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit bei der Entwicklung und Transformation von Arealen?
Nachhaltigkeit ist für mich keine zusätzliche Anforderung, sondern die Grundlage verantwortungsvoller Entwicklung. Wer heute baut und entwickelt, gestaltet Rahmenbedingungen für Jahrzehnte. Deshalb müssen wir langfristig denken und ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte gleichermassen berücksichtigen. Die besten Lösungen entstehen dort, wo Nachhaltigkeit nicht als Verzicht verstanden wird, sondern als Treiber für Qualität, Innovation und Zukunftsfähigkeit.
Wo möchten Sie mit Ihrem Bereich in drei bis fünf Jahren stehen?
Ich wünsche mir, dass unser Bereich als verlässlicher Gestalter und starker Partner wahrgenommen wird. Wir sollen Projekte mit hoher Qualität, Effizienz und Weitsicht umsetzen und einen sichtbaren Beitrag zur Weiterentwicklung des gesamten Areals leisten. Wenn wir in einigen Jahren sagen können, dass wir die Attraktivität, Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit des Tech Cluster Zug nachhaltig gestärkt haben, wäre das ein grosser Erfolg.
Was dürfen Mieter, Partner und weitere Anspruchsgruppen von Ihnen erwarten?
Sie dürfen Offenheit, Verlässlichkeit und echtes Interesse an einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit erwarten. Mir ist wichtig, zuzuhören, Vertrauen aufzubauen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Gleichzeitig stehe ich für klare Entscheidungen, transparente Kommunikation und einen hohen Qualitätsanspruch. Entwicklung gelingt aus meiner Sicht dann am besten, wenn Menschen ein gemeinsames Ziel verfolgen und sich aufeinander verlassen können.
Meine Verbundenheit mit Zug macht diese Aufgabe für mich zu etwas Besonderem. Der Kanton steht wie kaum ein anderer für Innovationskraft, Unternehmergeist und Zukunftsorientierung. Genau deshalb freue ich mich darauf, gemeinsam mit unserem Team und unseren Partnern einen Beitrag dazu zu leisten, dass hier auch in Zukunft Ideen entstehen, wachsen und Wirkung entfalten können.