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Rund 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Behörden sowie interessierte Privatpersonen diskutierten am 19. Mai 2026 im ZUGORAMA im Tech Cluster Zug über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich Cybersicherheit.

Im Zentrum des Abends stand die zunehmende Bedeutung digitaler Sicherheit für den Wirtschaftsstandort Zug. Mit der fortschreitenden Digitalisierung wachsen auch die Risiken: Cyberkriminalität wird immer professioneller und nutzt zunehmend komplexe Methoden wie Voice-Fakes oder Deepfakes. Gleichzeitig bleibt die Dunkelziffer hoch, da viele Vorfälle – insbesondere in Unternehmen – aus reputationsbedingten Gründen nicht gemeldet werden.

Auch die politische Perspektive wurde beleuchtet: Der Kanton Zug plant mit einer Cybersicherheitsinitiative den gezielten Ausbau seiner Aktivitäten in diesem Bereich. Vorgesehen ist unter anderem ein kantonales Kompetenzzentrum, das die Bevölkerung sensibilisiert, Unternehmen unterstützt und die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Forschung und Behörden stärkt.

Ein weiterer zentraler Punkt der Diskussion war die Rolle der Unternehmen selbst. Cybersicherheit wird zunehmend zur strategischen Führungsaufgabe und ist integraler Bestandteil unternehmerischer Verantwortung.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe «Zukunft der Industrie Zug», die aktuelle Themen mit Relevanz für den Standort aufgreift und den Austausch zwischen verschiedenen Akteuren fördert. Der Anlass wurde von Dr. Raphael M. Reischuk moderiert und bot auch im Anschluss an die Diskussion Gelegenheit zum Austausch.

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